Die Drehverbindung, die eine Verbindung zwischen einem beweglichen und einem feststehenden Teil erlaubt, muss über die notwendige Leistung verfügen, um Kräfte des beweglichen Teils auf den Feststehenden zu übertragen. Die entsprechende Definition für diese Leistung erfordert die genaue Kenntnis der Kräfte, die dabei auftreten, und deren Wirkung auf die Drehverbindung, einschließlich der Kräfte aufgrund der Masse und der Massenträgheit der Nutzlasten und Unterbauten.
Man muss dabei unterscheiden zwischen festen Lasten, variablen Lasten und Kräften aufgrund dynamischer Lasten, wobei die beiden letzteren Ermüdungsbeanspruchungen darstellen.
Die Kenntnis von der Richtung der Kräfte im Vergleich zur Achse der Drehverbindungen ist notwendig, um die aktive Verwindung zu bestimmen.
Man unterscheidet daher:

DIE AXIALKRÄFTE, deren Richtung parallel zur Drehachse der Drehverbindung verlüft. Die Resultierende aus diesen Lasten nennt man FA. 

AXIALKRÄFTE

RADIALKRÄFTE

 




DIE RADIALKRÄFTE, die in einer Ebene senkrecht zur Drehachse verlaufen. Die resultierende aus diesen Lasten nennt man FR.

KIPPMOMENT in den Ebenen parallel zur Drehachse. Das resultierende Moment wird MT genannt und bezieht sich auf die Ebene, in der die Drehachse liegt.

DREHMOMENT CD erzeugt eine Lageveränderung des beweglichen Ringes.

      KIPPMOMENT
  

ERMITTLUNG DER ÄQUIVALENTEN LAST

Zur Berechnung wird die Resultierende der Radialkräfte FR in eine äquivalente Axialkraft mit Hilfe des Faktors KR wie folgt umgewandelt:


Bei Standard-Drehverbindungen:
_________________________________________

   bei: FR/FA  < 0.25 then KR = 0.5
_________________________________________
   bei: 0.25 < FR/FA  < 1 then KR  = 1.5
_________________________________________
   bei: FR/FA  > 1 then KR  = 2.4
_________________________________________
 

Bei der leichten Reihe und der leichten Reihe mit vollen Ringen: KR = 3,225

 

Die äquivalente Kraft Fäq für die berechnung ermittelt sich aus der Formel:

• für horizontal eingebaute Drehverbindungen (mit vertikaler Drehachse):

    Fäq = FA + KR · FR

• für vertikal eingebaute Drehverbindung (mit horizontaler Drehachse):

    Fäq = FA +1,2 · KR · FR


 

 
Bestimmung Bestimmung der Lasten
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